Fachschaft Mathematik HU Berlin

Vertretungen

Bei den ganzen Gremien an einer Universität kann man schnell durcheinanderkommen! Wenn ihr Mathematik studiert, werdet ihr in erster Linie vom Fachschaftsrat vertreten. Er ist am nähestens an eurem Unileben dran und versucht, euch sowohl euren Studieneinsteig und eure Prüfungsvorbereitungen zu erleichtern, als auch in höheren Semstern für euch da zu sein. Aber auch der Spaß darf nicht zu kurz kommen. Schaut einfach mal vorbei!

Die Masse an Gremien an der HU kann einen anfangs erschlagen, dabei lohnt es sich durchaus, sich einen Überblick zu verschaffen. Denn als Student*in hat man die Möglichkeit, sich dort einzubringen und kann mitreden, wie welche Gelder verwendet werden sollen.

Studentische Selbstverwaltung

Tatsächlich verfügt die Studierendenschaft über eigene Gelder. Von den über dreihundert Euro, die ihr jedes Semester zahlt, geht nämlich ein kleiner Teil an die verfasste Studierendenschaft. Ein Drittel davon steht den Fachschaften zur Verfügung, ein weiteres Drittel kann das StudentInnenparlament nutzen, um Verschiedenes zu unterstützen. Das StuPa ist das höchste Gremium und wird alle zwei Jahre von den Studierenden (also auch von euch) gewählt. Das StuPa wählt dann die Referentinnen und Referenten des RefRats, also die Exekutive des StuPas. Auch hier könnt ihr euch für viele Referate zur Wahl stellen lassen.

Auf lokaler Ebene gibt es die Fachschaften, mehr oder weniger organisiert in Fachschaftsräten oder -initiativen. Der größte Unterschied zwischen Räten und Initiativen ist der, dass Räte gewählt, und somit gesetzlich direkt legitimiert sind. Ein Rat vertritt offiziell die Studierenden des Instituts, also seine Fachschaft, wohingegen eine Initiative diesen Anspruch nicht haben muss. Pro Institut kann es lediglich einen Fachschaftsrat, aber beliebig viele Fachschaftsinitiativen geben.

Auf lokaler Ebene gibt es weiterhin das STaMPF ist kein Gremium für sich, sondern bietet Studierenden die Möglichkeit in Adlershof aktiv zu werden und sich mit anderen Fachschaftsangehörigen zu vernetzen.

Akademische Selbstverwaltung

Die Unis verwalten sich und vor allem ihr Geld selbst. Das nennt man akademische Selbstverwaltung. Doch immer, wenn etwas zu verwalten ist, braucht man auch jemanden, der diese Arbeit macht. Und das sind die Gremien.

Diese sind in gewohnter Weise aufgebaut. Ganz oben, representätativ für die ganze Uni, ist der Akademische Senat (AS), der in etwa dem Bundestag entspricht, nur ein ganzes Stück kleiner. Darunter kommen die Fakultätsräte (FakRat, die Landesparlamente) und letztendlich die Institutsräte (InstiRat, die Gemeinden). Für ganz wichtige Sachen, wie die Wahl des Präsidiums, die Verabschiedung der Grundordnung der Universität oder die jährlichen Rechenschaftsberichte der Unileitung, tritt das Konzil zusammen, dem neben speziell hierfür gewählten Mitgliedern auch alle Mitglieder des akademischen Senats angehören. Und damit die Uni nicht ganz losgelöst ist vom Rest der Gesellschaft gibt es das Kuratorium, als Bindeglied zwischen Uni, Staat und Gesellschaft.

In jedem der genannten Gremien sitzen Vertreter aller vier Statusgruppen. Doch welche sind das? Naja, es gibt halt die Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter (WiMis), sonstige Mitarbeiter (SoMis) und Studierende (Studis). Die Sitze in den Gremien werden dann so verteilt, dass WiMis, SoMis und Studis je gleich viele innehaben und die Profs einen Sitz mehr als die restlichen drei Gruppen zusammen.

Damit man sich in den Gremien nicht nur totdiskutiert, sondern auch etwas Konstruktives dabei rauskommt, kann jedes Gremium (also AS, FakRat und InstiRat) zusätzlich noch Kommissionen einrichten, die dem Gremium zuarbeiten. Einige dieser Kommissionen sind sogar vorgeschrieben. So gibt es zum Beispiel die Kommissionen für Lehre und Studium oder die Haushaltskommission.

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