Das Exzellenzcluster "Matters of Activity" wird gefördert
11.2018

AdS Twist Matthias Staudacher ist Principal Investigator des Exzellenzclusters "Matters of Activity".

Weitere Informationen: Matters of Activity. (Webseite auf Englisch)






Emmy Noether-Nachwuchsgruppe für Dr. Stijn van Tongeren
05.2018

AdS Twist Dr. Stijn van Tongeren, ein Mitglied der AG Mathematische Physik von Raum, Zeit und Materie wurde ausgewählt, eine Emmy Noether-Nachwuchsgruppe zu leiten. Dies wird ihm erlauben, für bis zu 5 Jahre seine eigene unabhängige Forschungsgruppe hier an der Humboldt-Universität und am IRIS Adlershof in Zusammenarbeit mit der AG Mathematische Physik von Raum, Zeit und Materie zu leiten. Er und seine Gruppe werden an Deformationen von AdS/CFT und verwandten integrablen Strukturen arbeiten.

Wir gratulieren Herrn van Tongeren sehr herzlich und freuen uns auf eine spannende und fruchtbringende weitere Zusammenarbeit.


Ausstellung: Der Würfel der Physik
04.2018

Ausstellung Lässt sich das gesamte Wissen der Physik in einem Würfel darstellen? Besteht die Physik aus acht ›Theorien‹ und sechs ›Welten‹, die den Ecken beziehungsweise den Flächen eines Würfels entsprechen? Enthält der Würfel vielleicht sogar den Schlüssel zur Weltformel? Eine Ausstellung des Instituts für Physik in Kooperation mit dem Institut für Kulturwissenschaft widmet sich diesen Fragen. Basierend auf der Idee, die Würfelecken auf die Dreiecksflächen eines Oktaeders zu projizieren, präsentiert die Ausstellung eine raumgreifende Kunstinstallation im Foyer des Instituts für Physik. Der Zusammenhang von Würfel, Oktaeder, physikalischen Theorien, Welten und fundamentalen Konstanten kann in einer interaktiven Installation erkundet werden, in der die Besucherinnen und Besucher den Würfel der Physik selbst in die Hand nehmen. Eine Ausstellung zu diesem Thema eröffnete am 9. Juni zur Langen Nacht der Wissenschaften 2018 und wird bis auf weiteres vor dem Gerthsen-Hörsaal des Hauptgebäudes des Instituts für Physik zu sehen sein. Ausstellungs-Team: Christian Kassung, Franziska Paul, Jürgen P. Rabe, Matthias Staudacher, Michael Thiele-Maaß, Stefan Zieme, unter Input und Mithilfe von Jochen Brüning, Guido Correia Carreira, Anne Dippel, Ekatarina Eremenko, Or Ettlinger und Yumi Ko.

Weitere Informationen: Würfel der Physik.



Humboldt Forschungspreis für Professor Lance J. Dixon
02.2018

Professor Lance Dixon Lance J. Dixon, Professor am SLAC National Accelerator Laboratory, Stanford University, USA, wurde mit dem renommierten Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet. Herr Dixon ist ein weltweit führender theoretischer Hochenergieforscher. Seine Arbeiten reichen von bahnbrechenden und mathematisch tiefen Beiträgen zur Stringtheorie über praktische Hochpräzisionsrechnungen zur Beschleunigerphysik der Quantenchromodynamik (QCD) hin zu einem vertieften Verständnis von Streuamplituden in allgemeinen Quantenfeldtheorien. Er beschäftigte sich überaus erfolgreich mit hochkomplexen störungstheoretischen Fragen der Quantengravitation.
Der Forschungspreis ermöglicht Herrn Dixon insgesamt ein Jahr gemeinsam mit seinen Kollegen Matthias Staudacher, Dirk Kreimer und Jan Plefka vom IRIS Adlershof sowie von den Instituten für Physik und für Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin an der exakten nicht-perturbativen Lösung von Quantenfeldtheorien zu arbeiten, und tiefergehende Untersuchungen zur schwer zu fassenden Quantengravitation durchzuführen. Herr Dixon wird voraussichtlich ab 2019 Gast am IRIS Adlershof sein und mit seiner Expertise das IRIS-Forschungsfeld "Raum-Zeit-Materie" weiter stärken.
Wir gratulieren Herrn Dixon sehr herzlich und freuen uns auf eine spannende und fruchtbringende Zusammenarbeit.





Archivierte News

Doktorandenstellen für SAGEX "Streuamplituden: Von der Geometrie zum Experiment"
02.2018

Das Innovative Training Network er Europäischen Kommission SAGEX "Streuamplituden: Von der Geometrie zum Experiment"wurde zur Förderung akzeptiert und wird am 1. September 2018 beginnen. Zwei Doktorandenstellen für Early-Stage Researcher werden an der Humboldt-Universität gefördert werden, eine in der Arbeitsgruppe "Mathematische Physik von Raum, Zeit und Materie" (Prof. Dr. Matthias Staudacher) und eine in der Arbeitsgruppe "Quantenfeldtheorie und Stringtheorie" (Prof. Dr. Jan Plefka).

More information: SAGEX (Webseite auf Englisch)

Ruf an Prof. Stefan Fredenhagen
03.2016

Herr Prof. Stefan Fredenhagen (MPI für Gravitationsphysik und gegenwärtig Gastprofessor in der AG Mathematische Physik von Raum, Zeit und Materie) hat einen Ruf auf eine Professur für Mathematische Physik an der physikalischen Fakultät der Universität Wien erhalten.

Binationaler Workshop des Projekts "Gravitation and High Energy Physics" an der Humboldt-Universität zu Berlin
10.2014

Das gemeinsame Projekt der Hebrew University Jerusalem, der HU Berlin, Gruppe "Mathematische Physik von Raum, Zeit und Materie" und des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) veranstaltet vom 20.-22.10.14 einen binationalen Workshop mit Vortragsprogramm am 20.10.2014.

DFG-Graduiertenkolleg "Masse, Spektrum, Symmetrie: Teilchenphysik in der Ära des Large Hadron Colliders" verlängert
07.2013

Förderung in Höhe von 3,3 Millionen Euro durch die DFG genehmigt
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Antrag zur Fortführung des Graduiertenkollegs "Masse, Spektrum, Symmetrie: Teilchenphysik in der Ära des Large Hadron Colliders" bewilligt, an dem unsere Arbeitsgruppe "Mathematische Physik von Raum, Zeit und Materie" beteiligt ist. Es wird für weitere viereinhalb Jahre mit 3,3 Millionen Euro gefördert.

Bereits seit 2009 kooperieren Wissenschaftler der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Dresden und dem DESY in Zeuthen (Brandenburg) in dem Kolleg und nutzen ihr Forschungspotenzial in theoretischer und experimenteller Teilchen- und Astroteilchenphysik für die Ausbildung von hervorragenden Promovierenden. Mit den Fördermitteln werden unter anderem 16 Promotionsstellen, Fortbildungen der Promovierenden

in Schlüsselqualifikationen und Einladungen von Gastwissenschaftlern finanziert.

Mehr Informationen: Pressemeldung.

EU Marie Curie International Incoming Fellowship (IIF) an Dr. Vitaly Velizhanin
06.2013

Vitaly Velizhanin, Wissenschaftler am Sankt Petersburger Institut für Kernphysik, Gatchina, Russland, hat ein Marie Curie International Incoming Fellowship des FP7 Rahmenprogramms der Europäischen Union erhalten, um ab Juni 2013 für zwei Jahre an der Humboldt-Universität zu Berlin in der Arbeitsgruppe "Mathematische Physik von Raum, Zeit und Materie" von Prof. Dr. Matthias Staudacher an seinem Forschungsprojekt mit dem Titel "Evolution equations for composite operators and AdS/CFT integrability" zu forschen. Vitaly Velizhanin möchte in dieser Zusammenarbeit seine eigene Expertise auf dem Gebiet der Multi-Schleifen Rechnungen und Evolutionsgleichungen mit derjenigen der Gruppe von Prof. Staudacher auf dem Gebiet der AdS/CFT Integrabilität kombinieren, um die existierenden Ergebnisse zur Integrabilität auf die in der QCD wichtigen Evolutionsgleichungen auszuweiten.

Neues EU Forscher-Erstausbildungsnetz GATIS für Doktoranden im Bereich Mathematische Physik
03.2013

Zu Beginn diesen Jahres nahm das Marie Curie Forscher-Erstausbildungsnetz GATIS (Gauge Theory as an Integrable System) seine Arbeit auf. Sieben europäische Forschungseinrichtungen, darunter die Humboldt-Universität zu Berlin mit der Arbeitsgruppe "Mathematische Physik von Raum, Zeit und Materie", und sechs industrielle Partner haben sich in diesem EU-Projekt zusammengeschlossen, um jungen Wissenschaftlern ein herausragendes Forschungsumfeld zur Ausbildung und Forschung auf dem Gebiet der exakt lösbaren Eichfeldtheorien zu bieten. Die Partner im Netzwerk repräsentieren verschiedene Communities aus den Forschungsbereichen Eichfeldtheorie, Stringtheorie, Statistische Physik und Computeralgebra. GATIS will die verstärkten multidisziplinären Interaktionen zwischen diesen Bereichen auf ein neues Niveau heben und im Kontext der Graduiertenausbildung die Distanzen zwischen diesen Forschungsfeldern verringern. Insgesamt 17 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden innerhalb der nächsten vier Jahre die Möglichkeit haben in den beteiligten Instituten eine Doktorarbeit anzufertigen oder ein einjähriges Forschungsprojekt zu bearbeiten. Daneben veranstaltet das Netzwerk zahlreiche Konferenzen, Sommerschulen, Workshops, und Fortbildungen durch die industriellen Partner.#

Mehr Informationen: GATIS-Website.

Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung an Dr. Vladimir Smirnov
01.2013

Vladimir A. Smirnov von der Staatlichen Universität Moskau hat einen Humboldt-Forschungspreis erhalten. Im Rahmen des damit verbundenen Forschungsaufenthalts verbringt er in diesem und den kommenden Jahren insgesamt acht Monate in der Gruppe "Mathematische Physik von Raum, Zeit und Materie" von Prof. Dr. Matthias Staudacher an der Humboldt-Universität Berlin sowie vier Monate am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bei Prof. Dr. Matthias Steinhauser. Mit dem Preis zeichnet die Alexander von Humboldt-Stiftung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, deren grundlegende Entdeckungen, Erkenntnisse oder neue Theorien das eigene Fachgebiet nachhaltig geprägt haben und von denen auch in der Zukunft weitere Spitzenleistungen erwartet werden können. Er ist mit 60.000 Euro dotiert.

Dr. Smirnov ist einer der herausragendsten Forscher auf dem Gebiet der perturbativen Quantenfeldtheorie, insbesondere der Evaluierung von Mehrschleifen-Feynman-Diagrammen. Er hat mehrere Schlüsseltechniken entwickelt, die hochkomplizierte für die phänomenologische Teilchenphysik und die Mathematische Physik relevante Berechnungen ermöglichen. Während seines Aufenthalts in Deutschland möchte Dr. Smirnov neue Klassen von Feynman-Integralen untersuchen, die mehrere direkte Anwendungen sowohl in der Quantenchromodynamik als auch in supersymmetrischen Yang-Mills-Theorien haben.

Mehr Informationen: Alexander von Humboldt Stiftung. Humboldt-Forschungspreis.

Einstein Forschungsprojekt "Gravitation and High Energy Physics" bewilligt
12.2012

In einem durch die Einstein Stiftung Berlin geförderten gemeinsamen Projekt von Prof. Dr. Matthias Staudacher (HU Berlin), Dr. Barak Kol (Hebrew University, Jerusalem) und Prof. Dr. Hermann Nicolai ( AEI Potsdam und HU Berlin) werden im September 2013 drei neue wissenschaftliche Mitarbeiter an den drei Standorten ihre Arbeit an dem Projekt "Gravitation and High Energy Physics" aufnehmen. Die Forscher werden sich mit den Themenkomplexen Integrabilität in Quantenfeldthorien und Effektiver Feldtheorieansatz für die Allgemeine Relativitätstheorie befassen und ihre jeweils unterschiedlichen Expertisen zusammen bringen.

Dritte Förderperiode des Sonderforschungsbereich 647 "Raum-Zeit-Materie" bewilligt
11.2012

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat am 19.11.2012 die Fortsetzung der Förderung des Sonderforschungsbereichs (SFB 647) "Raum-Zeit-Materie" für eine dritte Periode für die Jahre 2013-2016 bewilligt. In dem seit 2005 existierenden Sonderforschungsbereich arbeiten theoretische Physiker und Mathematiker der Humboldt-Universität Berlin (Sprecherhochschule), der FU Berlin, des Max-Planck-Insituts für Gravitationsphysik Potsdam sowie der Universität Potsdam gemeinsam an grundlegenden Fragen der Gravitations- und Quantenfeldtheorie. Der SFB hat dabei eine zentrale Plattform für die Mathematische Physik im Raum Berlin/Potsdam geschaffen. Das Institut für Physik ist am SFB ma&szig;geblich mit drei von neun Teilprojekten über die Professuren Kreimer, Plefka und Staudacher sowie der Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe Forini beteiligt.

Mehr Informationen: SFB-Website.